Am Morgen ging es Steffen zum Glück etwas besser, so dass wir weiter fahren konnten, zum nächsten Ziel (dem letzten noch offenen unserer ursprünglichen Reiseplanung), nämlich Iguazu.
Angesichts von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Restfieber haben wir auch an unserem nächsten Ziel Puerto Iguazu wieder ein Airbnb gemietet.
Vier Stunden lang fuhren wir durch eine hügelige, grüne Landschaft mit roter Erde, immer am Rio Paraná entlang, der die Grenze zu Paraguay bildet.
Kurz vor Puerto Iguazu haben wir einen Abstecher zu einer großen eine Edelstein-Mine (namens Wanda) gemacht, die wir dann besichtigt haben. Das war total interessant. Wir bekamen eine persönliche Führung durch das Gelände und in einen Abbauschacht. Im Lavagestein sind die Edelsteine wie in Blasen eingeschlossen. Sie werden lokalisiert, indem einerseits weiße Linien im Stein verfolgt werden und dann die Steine abgeklopft werden, ob sie sich hohl anhören. Dann wird eine kleine Bohrung gemacht und eine Kamera eingeführt. Anhand der Aufnahmen wird festgestellt um welchen Edelstein es sich handelt, die Qualität des Edelsteins beurteilt und entschieden, ob sich der aufwändige Abbau (inzwischen nur noch unterirdisch) lohnt.
Zwischendurch zeigte uns der Guide noch nebenbei ein Babykrokodil, das da in einem Nebenfluß rumschwamm, zum Glück betreiben Krokodile keine Brutpflege und die Mutter war nicht da…
Um 18.00 Uhr kamen wir in Puerto Iguazu an. Der Ort liegt ganz am Ende des „Fingers“ der Provinz Missiones und grenzt an dieser Stelle an Paraguay und Brasilien. Jetzt haben wir Argentinien – auf beiden Seiten – vom südlichsten bis zum nördlichsten Punkt durchfahren. Hier werden wir morgen die berühmten Wasserfälle besichtigen.
Unser Airbnb liegt in einem schönen Garten mitten im Zentrum, so dass wir von hier alles zu Fuß oder mit dem Bus machen können.











