Die ganze Nacht hatte es weiter in Strömen geregnet. Morgens war es dann sonnig, aber die Luftfeuchtigkeit lag gefühlt bei 125 Prozent. Wir frühstückten bei Gloria im Garten, checkten dann aus dem Hostal aus, gingen noch in Puerto Iguazu einkaufen und machten uns dann auf den Weg nach El Soberbio, wo wir uns morgen die Längswasserfälle angucken wollen.
Es blieb tropisch, grüne Regenwälder auf roter Erde. Autofahren in einem klimatisiertem Auto gewinnt ganz neue positive Aspekt… Zwischendurch fuhren wir durch riesige Mate-Felder.
Nach 4 Stunden Fahrt erreichten wir El Soberbio und fanden einen schönen Platz auf einem Campingplatz direkt am Rio Uruguay mit Blick auf Brasilien. Leider keine Klimaänderung. Inzwischen ist alles so feucht, dass uns unsere Landkarten und Papiere zwischen den Händen zerfallen.
Wir gingen noch ein bisschen durch die Stadt und erkundeten im Hafen, ob es tatsächlich eine Fähre für Autos über den Rio Uruguay nach Brasilien gibt. Gibt es, sie fährt aber erst wieder Montag früh. Wir kochten dann noch lecker am Platz und überlegten, wie unsere Reise in der verbleibenden Zeit weitergehen soll. Wahrscheinlich machen wir tatsächlich nochmal eine Planänderung, weil wir gerade genug vom Tropenklima haben. Statt durch Argentinien wollen wir jetzt durch Brasilien möglichst schnell an die Küste rüberfahren, am Meer ist das Klima hoffentlich weniger tropisch…






