25.12.22: Heißer Tag mit kühlen Wasserfällen

Heute war es extrem heiß, 32 Grad im Schatten. Wir waren erstmal gemütlich auf unserem schattigen Platz und haben den Blog für die letzten Tage fertig gemacht.

Dann sind wir auf eine Wasserfall-Rundfahrt gefahren, genau das Richtige bei diesem Wetter. Der Wald hier ist total grün und dicht mit Bambus und großen Farnen. Auf einer etwas abenteuerlichen Route befanden sich vier Wasserfällen, die anscheinend einfach den Leuten gehören, denen das Land dort gehört. Gegen einen kleinen Eintritt gab es aber jeweils angelegte Wege und Aussichtspunkte. Der erste Wasserfall war wegen Weihnachten gesperrt, aber zu den anderen konnten wir, nachdem wir Chingi doch eine ziemliche heftige Tour über einen sehr steilen Waldweg zugemutet hatten, laufen. Das war wirklich schön!

Danach fuhren wir noch etwas weiter an den weißen und schwarzen Strand von Carburga, einem riesigen Gletschersee. Dort lagen viele Leute am Strand. Uns war das viel zu warm (und das Wasser zu kalt) und so setzen wir uns in ein schönes Café an der Uferpromenade und tranken Kaffee und Kuchen. Übrigens Kuchen heißt tatsächlich in Chile auch „Kuchen“, es gibt aber auch viele deutsche Bezüge, und immer wieder „deutsche“ Straßennamen.

Zuhause kochte Steffen ein leckeres Weihnachtsessen: grünem Spargel – ein positiver Nebeneffekt des Erdhalbkugelwechsels ist sehr zu Steffens Freude die Verdoppelung der Saison von Spargel, Blaubeeren, Hinbeeren und Erdbeeren – mit Rinderfiletspitzen. Anschließend bereiten wir noch das Picknick für morgen früh zu – wir wollen auf den Vulkan – und gingen zeitig ins Bett.

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