Am Morgen sind wir zur Ruta des Sillar gefahren, etwa 14 Kilometer nordöstlich des historischen Stadtzentrums. Dort kann man auf einem Rundweg die beeindruckenden Steinbrüche aus Sillar (Ignimbrit), einem weißen vulkanischen Gestein, welches aus Vulkanasche entstanden ist uns das Arequipa geschichtlich den Spitznamen „Weiße Stadt“ eingebracht hat, besichtigen. Der Hauptsteinbruch ist die Cantera de Añashuayco, wo lokale Steinmetze das Gestein noch heute in mühsamer Handarbeit abbauen. Neben der traditionellen Arbeit der Handwerker gibt es dort auch die riesigenSkulpturen, die teilweise direkt in die massiven Felswände gemeißelt wurden, darunter detailreiche Kirchenfassaden, Wappen und Tierdarstellungen.
Anschließend sind wir noch zur Quebrada de Culebrillas gefahren. Dies ist eine schmale, durch Wasser- und Winderosion entstandene Schlucht, in der man zwischen engen Felswänden wandern und jahrhundertealte Petroglyphen der Wari-Kultur besichtigen kann.
Obwohl es in der Höhe nicht mehr so warm ist, brennt die Sonne sehr und so sind wir erstmal wieder nach Hause gefahren, um uns zu erholen. Zum Sonnenuntergang gab es dann noch ein Bier auf einer Rooftop-Bar.. Besonders der Blick auf die schneebedeckten Vulkan El Misti (5900 m) und Chanchani (6060m) ist bei Sonnenuntergang grandios. Auch glüht der weiße Stein, aus dem die ganze Stadt gebaut ist in der Abendsonne rosa.
Am Abend haben wir dann zusammen mit Sasha und Cesi gekocht. Cesi hat aus einem Maisteig Tortillafladen gebacken und mit Guacamole, Tomaten, Gurken und einem leckeren Hühnchenmix gefüllt. Dabei haben wir uns sehr interessant unterhalten. Da Sasha sehr gut Englisch spricht, konnten wir auch einmal komplexere Sachen über Peru fragen, für die unser Spanisch sonst nicht ausreicht.




















