02.10.2026 Auf nach Paracas!

Nach einem leckeres Frühstück und einem herzlichen Abschied von Elke und Matias fuhr Juan Carlos uns zum Flughafen, wo wir am Geldautomaten Soles holten und erstaunlich umkompliziert (ohne ewige Diskussionen um weitere Versicherungen) unser Mietauto abholen konnten, einen Toyota RAV, sehr schick – etwas größer als gebucht – und jedenfalls hoch genug für Steffen. 

Leider funktionierten unsere E-Sims nicht und so fuhr Juan Carlos mit uns noch in ein großes Einkaufszentrum und kaufte für uns eine Simkarte, für die man einen peruanischen Pass braucht. Diese Schwierigkeit kannten wir ja schon aus Argentinien…- und wieder so ein unheimlich netter und hilfsbereiter Südamerikaner wie Augustin -.

Nachdem wir noch Getränke und Annes geliebte Empanadas gekauft hatten, stürzten wir uns tapfer in den Verkehr durch Lima – zum Glück noch nicht hora pico – zur Panamericana, die immer direkt am Meer entlang durch die Wüste führt. Steffens einzige Verkehrsregel (wenn hier schon offensichtlich keine wirklich gilt): die anderen haben Vorfahrt und wir versuchen dann irgendwie ´reinzurutschen! Und dank der Sim-Card des lieben Juan konnten wir auch gut durch die Stadt navigieren- in Peru ist Waze die App der Wahl, nicht Google Maps.

Die Stadt ist echt riesig, zwischendurch war es am Standrand auch mal ganz schön trostlos, ohne Grün, nur Wüste und Barackensiedlungen. 

An einem kleinen Ort machten wir Halt, weil Steffen am Meer einen leckeren peruanischen Kaffee trinken wollte. Leider gab´s dann nur Instantkaffee ohne Milch, nun ja, das ist noch ausbaufähig.

Zwischendurch kamen wir durch Pisco, wo uns die ersten Pelikane über den Weg liefen.

Nach 4 Stunden Fahrt kamen wir in Paracas an. Leider war es äußerst schwierig, unsere Unterkunft zu finden. Letztendlich hat uns unser Vermieter Eduardo telefonisch zu unserer unglaublich tollen Unterkunft direkt am Meer geleitet. 

Dort haben wir nette Nachbarn (Gayle und Andy, Engländer, die in Spanien leben), die hier aber gerade auf ihren vorzeitigen Rückflug warten, weil sich Gayle beim Sandborden so kompliziert das Bein gebrochen hat, dass sie 3 Monate liegen muss, uffz. Aber sie kommen in 3 Monaten zurück und machen weiter…

Annes Programmpunkt Sandborden hat sich jedenfalls irgendwie gerade erledigt…

Obwohl es schon dunkel wurde und man eigentlich im Dunkeln nicht mehr Auto fahren soll, sind wir nochmal nach Pisco zum Einkaufen gefahren und haben da auch gleich noch gegessen. 

Erst um 21.00 Uhr waren wir wieder zuhause und erstaunlicherweise gar nicht müde. Wir haben noch ausgepackt und ein Absackerbier auf unserer Terrasse getrunken und sind dann doch müde ins Bett gegangen. 

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