03.10.2026 Nationalpark Paracas

Ausschlafen ist immer noch schwierig, aber heute haben wir es immerhin bis 6.30 Uhr geschafft. Danach haben wir erstmal einfach auf unseren Liegestühlen gelegen, gelesen, aufs Meer geglotzt und den Pelikanen und Kormoranen beim Vorbeifliegen sowie den peruanischen Tölpeln beim senkrecht kamikazemäßig ins Wasser stürzen zugeschaut; und uns auch mit der Technik vom Blog rumgeschlagen – in vier Jahren hat man doch viel vergessen(wie man wohl sieht, bekommen wir´s mit den Fotospalten noch nicht wieder gebacken). Beim Frühstück hatten wir auch Besuch von ziemlich großen Geckos.

Danach sind wir dann in den Nationalpark Paracas gefahren. Zuerst waren wir in dem sehr interessantem Museum über die Paracas-Kultur.

Exkurs: Paracas-Kultur

Die Paracas waren eine bedeutende Hochkultur von etwa 900 -200 v.Chr.Sie schufen extrem feine, farbenprächtig Grabtücher aus Baumwolle und Wolle mit komplexen Motiven, die dank des Wüstenklimas perfekt erhalten blieben. Sie waren außerdem Meister der Schädeltrepanation (Schädeloperationen, die viele Patienten überlebten) und praktizierten künstliche Schädeldeformation (Langschädel) als StatussymbolI. Ihre Toten bestatteten sie als reich verzierte Mumienbündelin großen unterirdischen Grabkammern sitzend.Sie lebten vom Fischfang und fortschrittlicher Wüstenlandwirtschaft.

Nach einer kleinen Kaffeepause fuhren wir weiter zu verschiedenen Aussichtssichtspunkten und Stränden in der Wüste und am Meer. Besonders gefallen haben uns die vielen Geier und Pelikane. Zum Schluss wollten wir noch zu einem versteckten bzw. nicht offiziell ausgeschilderten rosafarbenen Salzssee fahren, haben ihn aber vor Einbruch der Dunkelheit nicht gefunden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert