3.3.23: Regionalpark Yala und San Sebstian de Jujuy

Nach einem sehr entspannten und ausgiebigen Frühstück auf unserer Terasse fuhren wir in den Regionalpark Yala, einen subtropischen Wald mit einigen Seen/Lagunen. Es ging auf abenteuerlichen Straßen mal wieder 1000 m hoch und runter, aber das sind wir ja inzwischen gewohnt… Eine völlig andere Landschaft, Wälder und Seen, Wiesen, Kühe (ein bißchen wie in den Alpen), und das nur 60 km von Purmamarca (das in der Wüste mit den bunten Bergen) entfernt….

Bei den Termas de Reyes hielten wir an, tranken Kaffee, futterten Kuchen und buchten einen Eintritt in die Hotel-Spa für morgen, schließlich wollen wir ja Urlaub machen!

Anschließend fuhren wir noch nach San Sebastian de Jujuy, der Provinzhauptstadt. Vor allem mussten wir wieder bei Western Union Geld abheben. Das erwies sich allerdings als äußerst nervenaufreibend. Nachdem wir uns erst gefreut hatten, dass es mal keine ewig lange Schlange beim Schalter gab und wir schnell dran kamen, gab es dann „gravierende“ Probleme. Die Frau am Schalter sagte uns, dass sie Anne den Betrag nicht auszahlen könne, da ihr Name im Pass nicht mit dem in der Anweisung angegeben Namen übereinstimme. Im Pass steht nämlich neben dem Namen Mudrack-Raeck noch in zweiter Zeile der Name Mudrack. Wir versuchten ihr deutlich zu machen, dass das der Geburtsname sei, der in Deutschland eben mit im Pass stehe und das dies außerdem bisher kein Problem dargestellt hätte. Außerdem sieht ja auch Western Union die Angabe des Geburtsnamens überhaupt nicht vor, so dass man eine „Übereinstimmung“ gar nicht herstellen kann. Zum Beweise legten wir ihr alte Überweisungsbestätigungen von Western Union vor, keine Chance, obwohl sie gemerkt hat, dass der „Anweisende“ mit daneben steht.. Sie sagte, dass sie mit ihren Vorgesetzten telefonieren müsse. Das Ganze zog sich über eine Stunde hin und hinter uns wuchs und wuchs die Schlange. Schließlich teilte sie uns mit, dass sie uns das Geld leider nicht auszahlen könne. Die Auseinandersetzung mit dieser Mischung aus Inkompetenz, Ignoranz und Willkür zehrte so kurz nach der Grenze doch etwas an unseren Nerven….Zum Glück gab es in der Stadt noch einen zweiten Western Union. Dort war zwar eine längere Schlange, aber nach 45 Minunten Anstehen wurde der Betrag ohne Probleme ausgezahlt….Das Ganze hatte uns mal wieder über zwei Stunden und viele Nerven gekostet. Das war nicht geplant….

Wir bummelten dann noch durch die wirklich sehr schöne und belebte Stadt, gingen einkaufen und fuhren dann zurück zu unserem schönen Domizil, wo wir noch kochten und den Abend gemütlich bei strömenden Regen auf der überdachten Terrasse ausklingen ließen.

Ein Kommentar

  1. Hallo ihr Lieben,
    es tut mir total leid, dass ihr immer wieder solche Schwierigkeiten mit der Willkür, der Ignoranz und der scheinbaren Inkompetenz der Leute habt…ich hoffe sehr, dass nach der Reise nur noch die wunderschönen Erinnerungen bleiben! Habt weiter eine entspannte und erlebnisreiche Tour mit vielen spannenden und glücklichen Momenten und überraschenden freundlichen Begegnungen! Liebe Grüße aus der Heimat!

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