Nach einem – trotz guter Vorbereitung – doch noch stressigem letzten Packtag mit Besuch von allen Kindern klingelte um 3.30 Uhr der Wecker.
Der liebe Tom hat uns nach Saarmund gefahren und der Regio fuhr sogar pünktlich. Um 4.30 Uhr waren wir am Flughafen, nach Gepäckaufgabe und Sicherheitskontrolle war es Zeit für´s erste Frühstück. Beim Einstieg in den Flieger waren unsere gebuchten Plätze am Notausgang besetzt, wir waren – warum auch immer – in die Business-Class umgebucht. Die geringere Beinfreiheit wurde durch ein Premium-Frühstück wettgemacht.
Nach drei Stunden Flug waren wir in Madrid und Anne hat erstmal zwei Stündchen auf der Wartebank geschlafen. Dann traten wir den langen Weg durch den Madrider Flughafen an, der ist doch auch ganz schön groß (mit Zugfahrt von einem Terminal zum anderen).
Um 13.20 Uhr begann der Flug nach Lima, diesmal wirklich mit totaler Beinfreiheit. Die 12 Stunden Flug waren wirklich sehr lang, aber mit Lesen, Essen und viel ´rumlaufen haben wir ihn ganz gut ´rum bekommen. Um 18.20 Uhr Ortszeit (für uns plus sieben Stunden, immerhin schon 01.20 Uhr) sind wir in Lima gelandet.
Nachdem wir die Migration hinter uns hatten und die Koffer glücklicherweise auch da waren, wurden wir von unseren Gastgebern Elke (! überraschenderweise auch ohne deutsche Vorfahren ein peruanischer Vorname) und Juan Carlos (Geschwister) abgeholt, die uns durch den den abendlichen Feierabendverkehr zu sich nach Hause fuhren, wo sie mit ihrer Mutter, dem Mann von Elke und ihrem Zwergschnauzer Matias wohnen. Dass es in unserer erster Station gleich einen Zwergschnauzer – Leo recht ähnlich – gibt, deuten wir mal als gutes Zeichen für unsere Reise!
Nachdem wir uns doch überraschenderweise erstaunlich gut auf Spanisch mit der Familie unterhalten konnten, fielen wir nach 22 Stunden Reise in unsere Betten und konnten trotz Hitze und Lärm ganz gut schlafen, wenn auch wegen des Jetlags nicht allzu lange.





